Teamschulung zum Thema alltagintegrierte Sprachbildung
Teamfortbildung im Rahmen von Konzeptions- oder pädagogische Tage
Aufbau
Die systematische, alltagsorientierte Sprachbildung und -förderung in der Kita für Kinder zwischen 3 und 6 Jahren kann nur erfolgreich sein, wenn das Thema "sprachliche Bildung" als Querschnittaufgabe erkannt wird und dies sich auch in der Gesamtkonzeption wiederfindet. Bei den unterschiedlichen Ansätze zur sprachlichen Bildung in gesonderte Kleingruppenarbeit bei den Kinder über drei Jahren sowie die allgemeine Sprachbildung und -förderung in der Kita müssen miteinander vernetzt werden. Wichtig dabei ist das die Wiederholung der Lernwörter und die grammatikalischen Strukturen im Alltag eine Sinnhaftigkeit für die Kinder darstellt.
Gemeinsames Planen und übereinstimmendes Handeln sind wesentliche Voraussetzungen, damit die Sprachförderung in der Kita erfolgreich gelingt und von den MitarbeiterInnen befriedigend erlebt werden kann.
Inhalte
• Teamentwicklung
• Eigene Teambildungsprozesse erleben
• Aktivierung der Produktivitätspotenziale durch Verbesserung der Kommunikations- und Verhaltensmuster
• Versachlichung der Persönlichkeitsmerkmale und Eigenheiten der Gruppenmitglieder, Stärken/Schwächen, typische Konfliktfelder, die Absichten hinter den Verhaltensweisen
• Auswirkung auf die Dynamik in der Gruppe
• Unterschiedliche Reaktionen auf Impulse von außen, Entwicklung realistischer Erwartungen an den Anderen, Regeln zum Abgleich dieser Erwartungen
• Konfliktregeln: Umgang mit Konflikten, Konflikte als kreative und integrative Impulse in Teams
• Schnittstellenvereinbarung: Regeln zur Ableitung von Entscheidungs-, Konsultations- und Informationsregeln - bilateral und als gemeinsame Regeln
Strategieentwicklung
Ein sehr nützliches Instrument, um Teams auf die neue Strategie vorzubereiten, ist die gemeinsame Ausrichtung mit dem "4-Mat Modell". Dabei werden die unten aufgeführten Themen zwischen den Teammitgliedern rational, emotional und mental entwickelt und auf das Ziel ausgerichtet. Oft geschieht es, das während des Prozesses (zuvor manchmal unbewusste) Konflikte an die Oberfläche kommen und geklärt werden können und gleichzeitig eine hohe Identifikation mit dem Thema erzielt werden kann.
1. Warum: Ausgangslage, Symptom, der Druck, ...
2. Wohin: die Vision, der Traum der gelösten Situation
3. Was: Vorgehen, wichtigste Schritte
4. Wie: Aktion, was genau mache ich, was müssen wir tun